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Pianisten-Genie Petrucciani

Das Spiel mit dem modernen Jazz, gespickt mit beeindruckender Virtuosität, Tiefgang und vribrierendem Swing- das zeichnete den Jazz-Pianisten Michel Petrucciani unverkennlich aus. Der Pianist legte eine atmenberaubende, aber doch kurze Karriere hin Lese mehr

Zupfinstrument Zither, Foto: karin p._flickr

Die Zupfinstrumente

Bei den Zupfinstrumenten handelt es sich um eine Kategorie in der Musik. Dieser Kategorie gehören unter anderem die Gitarre, die Zither, die Laute, das Banjo oder die Harfe an. Sie alle unterscheiden Lese mehr

Klassik, Quelle: Paul-Georg Meister  / pixelio.de

Der Echo Klassik 2011

Eine weitere Preisverleihung steht bevor, nämlich der „Echo Klassik 2011“. In zahlreichen Kategorien wie „Sängerin des Jahres“, „Instrumentalist des Jahres“ oder „Ensemble des Jahres“ wird der musikalische Klassik-Kosmos von der Deutschen Phono-Akademie Lese mehr

Traumberuf Popstar, Foto: nick jonas chick_flickr

Berufswunsch: Pop-Musiker

Wer wollte nicht als Teenager ein berühmter Rockstar oder ein gefeiertes Pop-Sternchen werden? Dieser Traum ist bei den meisten natürlich gescheitert und wich einem „anständigen“ Beruf wie Bankkaufmann, Hotelfachfrau oder Kindergärtnerin. Meist Lese mehr

Streichinstrument, Quelle: 	uschi dreiucker  / pixelio.de

Die Streichinstrumente

Streichinstrumente sind wohl jedem bekannt, doch nur wenige wissen, dass es neben der Geige auch noch viele andere Vertreter ihrer Familie gibt. Allgemein werden Streichinstrumente oft im Orchester verwendet, da sie in Lese mehr

Die Musikleidenschaft zum Beruf machen

Tontechniker © fotovarvara - Fotolia.com

Tontechniker © fotovarvara - Fotolia.com

Beinahe jeder träumte wohl schon einmal von einer Karriere im Showbuiz. Ob als Gitarrist in einer Rockband, Sängerin im Musical oder konzerthallenfüllender Solokünstler. Bei vielen bleibt es ein Traum, doch mit genügend Talent, Fleiß und Ausdauer kann aus dem Traum Realität werden.

Bei den meisten Talenten wird ihre Begabung schon früh deutlich, sodass sie im Idealfall schon früh gefördert werden durch Eltern, Musiklehrer und Musikschulen. Bei denjenigen, die bereits früh ein Instrument mit Leidenschaft erlernen, bietet sich ein musisches Hochschulstudium nach der Schule an. Die Palette der verschiedenen Studiengänge ist weitgefächert und reicht vom Studieren eines Instruments bis hin zum Leiten eines ganzen Orchesters.

Nach einem erfolgreichen Studium stehen den Absolventen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Entweder man lässt sich als Freiberufler nieder oder man sucht sich eine Anstellung in einem der Schauspiel- und Opernhäuser. Hier sind die Verträge jedoch meist nur befristet und auch die Arbeitszeiten weichen von den herkömmlicher Berufe ab.

Neben der Tätigkeit als Musiker gibt es aber auch die Möglichkeit Musik zu unterrichten. Wer sich für die Musiklehrerkarriere an allgemeinbildenden Schulen entscheidet, muss zunächst eine Eignungsprüfung an einer der Musikhochschulen bestehen und anschließend ein Studium mit musisch-pädagogischem Schwerpunkt absolvieren. Für die Lehrtätigkeit an Elementarschulen reicht meist ein Studium an einer Universität. Neben den staatlichen Universitäten und Musikhochschulen gibt es auch private Schulen, deren Beschulung allerdings kostenpflichtig ist.

Musik ist ein großes Feld und bietet neben der Tätigkeit als Künstler oder Lehrer auch die Möglichkeit zur therapeutischen Umsetzung. Musiktherapien helfen Patienten bei der Genesung und in der Logopädie wird Musik genutzt, um Sprach- und Sprechstörungen zu beheben.

Aber auch technisch Versierte können eine Karriere in der Musikbranche beginnen, etwa als Tontechniker bei Konzerten oder als Musikproduzent von Bands. Auch die Ausbildung zum Veranstaltungstechniker bietet vielfältige Möglichkeiten, in der Musikbranche Fuß zu fassen.

Opernreise nach Dresden

Semperoper © m.schuckart - Fotolia.com

Semperoper © m.schuckart - Fotolia.com

Wer eine Reise nach Dresden machen will, hat die Auswahl zwischen vielen praktischen Kombiangeboten, die ein Hotel, eine Eintrittskarte für die Semperoper und eine Stadtrundfahrt beinhalten. Ein Besuch in der sächsischen Landeshauptstadt lohnt sich nicht nur für Kunst- und Kulturfreunde, doch für diese ganz besonders. Denn Dresden ist ein Zentrum der Kunst, über 30 Museen,  Theater und natürlich die Semperoper belegen das eindrucksvoll. Für alle, die auf den Geschmack gekommen sind, gilt: Jetzt nur noch das passende Zimmer über HRS reservieren und die Reise nach Dresden kann beginnen.

Besonders sehenswert in Dresden ist das Opernhaus der Sächsischen Staatsoper Dresden, also die berühmte Semperoper, die als Hof- und Staatsoper von Sachsen bereits eine lange historische Tradition hat. Ihr “Vorgängerbau” war das Opernhaus am Zwinger, das von 1719 bis 1849 bestand, jedoch nur bis 1763 als Oper genutzt wurde. Von 1838 bis 1841 errichtete dann der Baumeister Gottfried Semper ein neues königliches Hoftheater. Die Oper war als eines der schönsten europäischen Theater bekannt und sehr beliebt, wurde dann aber 1869 bei einem Brand vollkommen zerstört. Von 1871 bis 1878 leitete Manfred Semper die Bauarbeiten an dem Folgegebäude am Theaterplatz. Sein Vater, der den neuen Theaterbau entworfen hatte, lebte mittlerweile im Exil, weil er sich an den Maiaufständen beteiligt hatte. Deshalb durfte er viele Jahre lang keinen Fuß auf sächsischen Boden setzen.

Doch auch diese zweite Oper wurde zerstört – bei dem Luftangriff auf Dresden 1945. 1977 wurde mit dem Bau der dritten Oper begonnen, den der Chefarchitekt Wolfgang Hänsch leitete. Am 13. Februar 1985 konnte die Semperoper mit Carl Maria von Webers Oper “Der Freischütz” wiedereröffnet werden.  

Pianisten-Genie Petrucciani

© Markus Schieder - Fotolia.com

© Markus Schieder - Fotolia.com

Das Spiel mit dem modernen Jazz, gespickt mit beeindruckender Virtuosität, Tiefgang und vribrierendem Swing- das zeichnete den Jazz-Pianisten Michel Petrucciani unverkennlich aus. Der Pianist legte eine atmenberaubende, aber doch kurze Karriere hin und wird dafür nun mit einem Dokumentarfilm gewürdigt.

Den ersten Auftritt in der Hamburger Fabrik des Pianisten Petrucciani, genossen nicht mehr als rund 100 Zuschauer. Doch schon bald schaffte er den großen Sprung zur allgemeinen Bekanntheit, wozu ihm der Fernsehmoderator Roger Willemsen verhalf. Der anfängliche Geheimtipp wurde zum Publikumsliebling, als Willemsen ihn als Studio-Musiker für seine ZDF-Talkshow verantwortlich machte. Dadurch wurde der französische Musiker mit sizilianischen Wurzeln auch weit über die Jazzszene hinaus bekannt und gab nur ein Jahr nach seinem ersten Auftritt in der Hamburger Fabrik eine weitere Vorstellung, die dieses Mal in einer ausverkauften Halle gefeiert wurde.

Petrucciani litt unter der unheilbaren Glasknochenkrankheit, doch erschuf trotz des gezeichneten Körpers Unglaubliches auf den Tasten des Steinway-Flügels. “Leben gegen die Zeit” heißt der Untertitel des Dokumentarfilms, den Oscar-Preisträger Micheal Radford dem Pianisten widmete. Dazu sammelte er Interviews mit Familienangehörigen Petruccianis, einstigen Wegbegleitern in der Musikwelt und fesselndes Archivmaterial. Beeindruckend und mitreißend wird hier die Geschichte eines Jungen mit Handycap gezeigt, der es mit bloßer Willensstärke und einer gehörigen Portion Talent zu einem der weltweit besten Pianisten schaffte. Er wurde zum Teil der berühmten Musikwelt, mit allem, was zu einem exzessiven Leben gehört und ließ weder Trinkgelage, Reisen, Drogen noch Frauen darin aus.

Schon mit 13 spielte er ein Konzert mit dem Trompeter Clark Terry und geht nur fünf Jahre später mit Charles Lloyd auf Tournee. In New York dann tritt er mit sämtlichen Jazzgrößen der Zeit auf. In der selben Stadt jedoch stirbt er im Januar des Jahres 1999 an einer Lungenentzündung. Nach einem 36 Jahre langen, turbulenten Leben, wurde Michel Petrucciani auf dem Pariser Friedhof Pére Lachaise neben Chopin beigesetzt.

Das Leben eines Musikstudenten

Per Hauber ist eigentlich Saxophonist, hat in Berlin Musikerziehung studiert, sogar schon mit den Berliner Philharmonikern gespielt und bei “Wetten, dass…?” einen Auftritt als Backgroundsänger gehabt. Neben seinem Studium hat er ein Saxophon-Quartett gegründet und Konzerte veranstaltet, bei “Jugend musiziert” hat er schon als Schüler mehrere Preise gewonnen. Doch mittlerweile ist ihm sein Musikerjob bei Orchester zu langweilig geworden. Wenn man jeden tag zwei Proben und abends ein Konzert hat, dann kann einem das schnell auf die Nerven gehen. Jetzt arbeitet er als Product Manager in der Klassikabteilung bei Universal Music, einer Plattenfirma. Er hat Glück, denn sein jetziger Job hat freie Hierarchien und er hat viel mehr Freiraum als im Orchester. Ausserdem bemängelt er, dass ein Musikstudium selten wirtschaftliche Kenntnisse vermittelt und sich zu sehr auf eine Karriere als Musiker konzentriert. Die Zeit als aktiver Musiker vermisst er überhaupt nicht.

In einer ähnlichen Situation befindet sich Andreas Vogelmeier, er hat sich auch gegen eine Karriere als aktiver Musiker entschieden. Er hat in München und Berlin achte Jahre lang Trompete studiert und ebenfalls schon in großen Orchestern mit gespielt – unter anderem an der Staatsoper in Hamburg. Vor fünf Jahren hat er sich dann dazu entschlossen, katholische Theologie zu studieren und Priester zu werden. 

In den USA lernen Musikstudenten schon früh, sich selbst zu vermarkten und machen einen kleinen Abschluss in Wirtschaftswissenschaft. In Deutschland wäre dies auch angebracht, damit angehende Musiker lernen sich gegen ihre Konkurrenten durch zu setzen. Es ist gängige Praxis, dass Studenten nach einer Instrumentenausbildung trotzdem als Produzenten arbeiten oder Konzerte organisieren. Dafür müssen sie jedoch auf eigene Faust zum Beispiel BWL-Kurse machen. 

Das Wunderkind Mozart

Ein Wunderkind war Wolfgang Amadeus Mozart damals freilich. Aus heutiger Sicht würde man ihn jedoch viel mehr als “hochbegabt” bezeichnen. So vollbrachte Wolfgang unglaubliche Sachen, die man damals wahrscheinlich nur glaubte wenn man sie mit den eigenen Augen sah. So war Mozart bereits in der Lage zu komponieren, bevor er seinen eigenen Namen schreiben konnte. So begann er bereits mit drei Jahren das Klavierspielen und überraschte seinen Vater mit seinem Talent. So kam ein Jahr später auch noch das Geigenspiel hinzu, sodass Mozart sich facettenreich ausbilden konnte. Wie sollte es auch anders sein, so hatte Mozart seinen ersten öffentlichen Auftritt bereits mit 5 Jahren. Diesen hatte er an einem fürstlichen Hof. Die Überraschung ist jedoch, dass er nicht wie die meisten etwa glauben ein Instrument spielte, sonder einfach tanzte. Rückblickend kann man wahrscheinlich froh sein, dass dies nicht der Beginn einer großen Tanzkarriere war. So übte Mozart fleißig weiter und konnte mit 9 Jahren bereits seine erste lange Sinfonie selbst komponieren. Außerdem hatte Mozart noch weitere fantastische Talente. So hatte er ein unglaubliches Gehör und Gedächtnis, was ihm dazu verhalf, lange Musikstücke nach nur einmaligem Hören auf dem Klavier nachzuspielen.

Mozart, Foto: akbar simonse_flickr

Mozart, Foto: akbar simonse_flickr

Was die Bildung Wolfgangs anging, so übernahm diese sein Vater Leopold. Neben Wolfgang unterrichtete er auch Wolfgangs Schwester Nannerl. Diese hatte ein fast ebenso großes musikalisches Talent wie ihr Bruder, doch hatte sie als Frau keine Aufstiegschancen.

Während seiner Kindheit wird Mozart zweimal schwer krank. Zum einen litt er an der Darmkrankheit Typhus, welche damals meistens tödlich war. Doch er konnte sich davon erholen. Nur ein Jahr später, immer noch geschwächt vom Typhus erkrankte Mozart an Pocken. Diese Krankheit war damals so schlimm, dass die Hälfte aller Erkrankten daran starben. Doch auch diese Krankheit überlebte er, sodass heutige Mediziner von dieser Tat noch erstaunter sind, als von seinem eigentlichen musikalischen Talent.

Die Tasteninstrumente

Tasteninstrument: Klavier, Quelle: janethaar/Flickr.com

Tasteninstrument: Klavier, Quelle: janethaar/Flickr.com

Bei Tasteninstrumente wird wie der Name schon sagt die Musik durch das Drücken von Tasten erzeugt. Doch wie funktioniert denn das überhaupt? Also was genau geschieht, wenn man an einem Musikinstrument die Tasten betätigt. Was wird dadurch ausgelöst?

Erst einmal muss geklärt werden, dass die Taste den Ton nur indirekt erzeugt. So ist es nicht etwa wie bei der Gitarre, bei der man die Saiten zupft und diese dann auch den Ton von sich geben. Die Tasten benutzt man nur als Hilfsmittel um einen Ton auszulösen. Dabei gibt es entweder die Möglichkeit, dass durch den Tastendruck eine Mechanik in Gang gesetzt wird welche den Ton auslöst oder aber bei Geräten elektronischer Bauart ist es so, dass dann auf den Tastendruck hin der Ton elektrisch erzeugt wird.

Bei manchen Instrumenten gibt auch mehr als nur eine Tastatur. Bestes Beispiel dürfte dafür wohl das Akkordeon sein. Bei diesem befinden sich auf der einen Seite ganz viele Tasten wie bei einer Klaviatur und auf der anderen knopfähnliche Tasten.

Das besondere beim Tasteninstrument ist, dass der Unterschied zwischen zwei Tonhöhen nur stufenartig erfolgen kann, sodass ein hinübergleiten von einem in den nächsten Ton nicht möglich ist. Jedoch besitzen einige Tasteninstrumente ein “Pitch Wheel” welches es dem geübten Musiker ermöglicht von einem in den anderen Ton hinüber zu gleiten. Dies finden wir beispielsweise bei der Orgel oder dem Klavier. Dieses ist in der Form eines Fußpedals angebracht. So tritt man währen man den einen Ton drückt mit seinem Fuß das Pedal. Dann wird der Ton in die Länge gezogen, während man die Taste loslassen und eine neue Taste drücken kann. Mit dem richtigen Timing lässt sich dann auch bei den Tasteninstrumenten ein Hinübergleiten in den nächsten Ton ermöglichen.

Starcellistin Sol Gabetta

Sol Gabetta wurde 1981 in Argentinien geboren ist aber eine „Weltbürgerin“, so sagt sie. Sie ist eine sehr bekannte und begnadete Cellistin und Fernsehmoderatorin.

Geboren wurde sie als Tochter französisch-russischer Eltern in Argentinien. Schon als Kind verblüffte sie bei der Aufnahme für einen musikalischen Kindergarten die Zuständigen mit ihrem Talent. Dank vieler Umzugsfirmen konnte sie leicht von Land zu Land ziehen, um sich voll und ganz ihrer musikalischen Ausbildung zu widmen. Von Argentinien aus ist sie zum Studium nach Madrid zu Ivan Monighetti gegangen. Von dort aus ging sie später in die Schweiz nach Basel und dann nach Berlin, um dort bei David Geringas ihr Studium weiter zu führen. Sie sagt, es sei sehr wichtig für einen klassischen Musiker nach Europa zu gehen, weil es der wichtigste Ort für die Klassik ist. Somit lebt sie heute in der Schweiz, weil ihr dieses Land nach eigenen Angaben sehr unterstützt und ihr viele Türen geöffnet hat. Dort hat sie auch ein eigene Festival gegründet und gibt selbst Unterricht.

Während ihrer Laufbahn gewann sie zahlreiche Preise, die sie weiterhin anspornten.

So gewann sie mit nicht ein mal 20 Jahren 1998 ihren ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD. 2004 gewann sie bei den Luzernen Festspielen und gab ihr Debüt mit den Wiener Philharmonikern. Zwischen 2007 und 2009 gewann sie jährlich mindestens einen Preis. 2007 startete sie mit dem Echo Klassik als die Instrumentalistin des Jahres und bekam 2008 den Aargauer Kulturpreis. 2009 gewann sie ihren zweiten Echo Klassik, aber dieses Mal für ihre Schostakowitsch-CD als Konzerteinspielung des Jahres. Für die selbe CD gewann sie im selben Jahr den wichtigsten Musikpreis Argentiniens, den „Premio Gardel“.

Die Zupfinstrumente

Bei den Zupfinstrumenten handelt es sich um eine Kategorie in der Musik. Dieser Kategorie gehören unter anderem die Gitarre, die Zither, die Laute, das Banjo oder die Harfe an. Sie alle unterscheiden sich in ihrem Klang, haben jedoch gemeinsam, dass der Ton mit Hilfe von Saiten an den gezupft wird und einem Klangkörper entsteht. Außerdem weist diese Kategorie eine uralte Geschichte auf, sodass der erste Schritt zu den Zupfinstrumenten bereits vor über 30 000 Jahren getätigt wurde, als sich Jäger mit Pfeil und Bogen auf die Jagd begaben.

So wurde aus dem Jagdbogen die Harfe entwickelt und gehört zu den ältesten Zupfinstrumenten. So werden Jäger wahrscheinlich entdeckt haben, dass man beim Zupfen an der Seite einen Ton erzeugen konnte. Nach und nach kamen immer mehr Seiten dazu, sodass man eine größere Tonauswahl hatte. Später wurde dann der Bogen durch einen Resonanzkörper ersetzt, da die Musik sonst sehr leise war. Leider gibt es aus der Antike keine einzig mehr erhaltene Harfe.

Der Ursprung der Laute liegt im arabischen Raum und fand erst später von dort den Weg nach Europa. Diesen Weg fand sie über Nordafrika zuerst nach Spanien und Sizilien. Auffällige Merkmale sind der lange Steg und der abgeknickte Hals des Instruments.

Bei der Gitarre handelt es sich wohl um das bekannteste und am häufigsten gebrauchte Zupfinstrument. So hatten die ersten Gitarren einen Resonanzkörper aus dem Panzer einer Schildkröte oder einem Kürbis, welche anschließend mit Fell bespannt wurden. Wie heute wurde die Gitarrre schon damals häufig als Begleitinstrument zum Gesang eingesetzt. In Spanien fand die Gitarre in der Mitte des 19. Jahrhunderts ihre endgültige und bis heute bekannte Form. Ihren Siegeszug trat sie vor allem durch die Countrybewegung und den Schlager an. Im 20. Jahrhunderts wurde sie dann auch dank der Entwicklung der E-Gitarre in jeglichen anderen Musikbereichen populär.

Zupfinstrument Zither, Foto: karin p._flickr

Der Echo Klassik 2011

Eine weitere Preisverleihung steht bevor, nämlich der „Echo Klassik 2011“. In zahlreichen Kategorien wie „Sängerin des Jahres“, „Instrumentalist des Jahres“ oder „Ensemble des Jahres“ wird der musikalische Klassik-Kosmos von der Deutschen Phono-Akademie ganz genau unter die Lupe genommen. Dabei gehört der Echo, der seit 1994 verliehen wird, zu einem der renommiertesten Klassikpreisen der Welt. Die Preisverleihung findet im Konzerthaus Berlin am 2. Oktober statt, moderiert von Thomas Gottschalk höchstpersönlich. Im Fernsehen kann die Verleihung zeitversetzt mitverfolgt werden, das ZDF strahlt sie ab 22 Uhr aus.

In der Kategorie „Klassik für Kinder“ gewinnt Thomas Honickel nun zum zweiten Mal. Ursprünglich stammt der 52-jährige Dirigent Honickel aus Burscheid, wo er bis 2006 die Chorgemeinde leitete. Schon 2009 hatte er einen Sonderpreis für sein musikpädagogisches Programm „Bobbys Klassik“ mit dem Beethoven-Orchester Bonn erhalten. Seit 2008 leitet er dieses Projekt und kann nur auf Erfolge zurückblicken: Ausverkaufte Kinder- und Familienkonzerte, eine Steigerung der verkauften Abonnements und nun schon zwei Echos.

Dieses Mal wird Honickel für seine CD-Aufnahme von Antonin Dvoraks 9. Sinfonie für „Bobbys Klassik“ ausgezeichnet. Die Aufnahme erzählt von Dvoraks Reise nach Amerika und trägt deswegen auch den Titel: „Komm, wir fahren nach Amerika!“. Im September 1892 trat der Komponist nämlich eine Stelle am Konservatorium in New York an. Die CD ist ein Mix aus Biografie, Märchen, Musik und Unterricht. Denn zu Beginn kommen alle Instrumente des Bonner Orchesters zu Wort und stellen sich vor. Das Begleitheft bietet noch mehr musikalisches Grundwissen und interessante Details zum Komponisten und dem Hintergrund seiner 9. Sinfonie. Da bleibt uns nur noch, Honickel zu gratulieren! Dafür, dass er tausende Kinderaugen funkeln und Ohren aufglühen lässt!

Klassik, Quelle: Paul-Georg Meister / pixelio.de

Berufswunsch: Pop-Musiker

Wer wollte nicht als Teenager ein berühmter Rockstar oder ein gefeiertes Pop-Sternchen werden? Dieser Traum ist bei den meisten natürlich gescheitert und wich einem „anständigen“ Beruf wie Bankkaufmann, Hotelfachfrau oder Kindergärtnerin. Meist zerschellte der Plan vom Berühmtwerden an den mangelnden Fähigkeiten und selbst wer eine tolle Stimme hat und ein wahrer Künstler auf seinem Instrument ist, der schaffte es nicht auf den Pop-Olymp. Es gehört nämlich mehr dazu, ein wahrer Pop-Musiker zu werden, als nur auf den Tasten eines Keyboards herumzuklimpern oder ein paar Schlager zu trällern.

Um jungen Menschen eine reale Chance zu geben, in das Musikbusiness einzusteigen, gibt es nun vermehrt Studiengänge in der Medienbranche. Diese tragen so klangvolle Namen wie „Popmusikdesign“, „Musikbusiness“ oder „Populäre Musik und Medien“. Es ist erst ein paar Jahre her, dass Popmusik wirklich als wissenschaftliche Disziplin anerkannt wurde. In Liverpool, der Heimatstadt der Beatles, bietet die Hope University sogar einen Studiengang an, der sich nur dem Leben und Wirken der berühmten Pop-Gruppe der 60er-Jahre verschreibt.

England ist Spitzenreiter in Sachen Musikwissenschaften. An nahezu jeder Universität gibt es dort einen Studiengang, der sich der Musik widmet. Deutschland hängt da noch etwas hinterher, kommt aber mit vermehrten Angeboten auch langsam im wahrsten Sinne des Wortes in Schwung.

Das Angebot an Fächern wächst hierzulande stetig, doch das bedeutet nicht zwangsläufig, dass auch jeder eine Chance hat. Zum einen gibt es die Angebote für den Rock- und Pop-Bereich vor allem an privaten Hochschulen, was bedeutet, dass Studierende einen relativ hohen Preis für die Ausbildung zahlen müssen, insofern sie nicht durch ein Stipendium gefördert werden. Zudem sind die Aufnahmebedingungen an solchen Hochschulen extrem knifflig. Nur, wer nachweisen kann, dass er bereits in der Musikbranche Erfahrung gesammelt hat und zudem Talent beim Instrumentenspiel oder Gesang aufweist, hat eine Chance.

Traumberuf Popstar, Foto: nick jonas chick_flickr

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