Bei den Zupfinstrumenten handelt es sich um eine Kategorie in der Musik. Dieser Kategorie gehören unter anderem die Gitarre, die Zither, die Laute, das Banjo oder die Harfe an. Sie alle unterscheiden sich in ihrem Klang, haben jedoch gemeinsam, dass der Ton mit Hilfe von Saiten an den gezupft wird und einem Klangkörper entsteht. Außerdem weist diese Kategorie eine uralte Geschichte auf, sodass der erste Schritt zu den Zupfinstrumenten bereits vor über 30 000 Jahren getätigt wurde, als sich Jäger mit Pfeil und Bogen auf die Jagd begaben.
So wurde aus dem Jagdbogen die Harfe entwickelt und gehört zu den ältesten Zupfinstrumenten. So werden Jäger wahrscheinlich entdeckt haben, dass man beim Zupfen an der Seite einen Ton erzeugen konnte. Nach und nach kamen immer mehr Seiten dazu, sodass man eine größere Tonauswahl hatte. Später wurde dann der Bogen durch einen Resonanzkörper ersetzt, da die Musik sonst sehr leise war. Leider gibt es aus der Antike keine einzig mehr erhaltene Harfe.
Der Ursprung der Laute liegt im arabischen Raum und fand erst später von dort den Weg nach Europa. Diesen Weg fand sie über Nordafrika zuerst nach Spanien und Sizilien. Auffällige Merkmale sind der lange Steg und der abgeknickte Hals des Instruments.
Bei der Gitarre handelt es sich wohl um das bekannteste und am häufigsten gebrauchte Zupfinstrument. So hatten die ersten Gitarren einen Resonanzkörper aus dem Panzer einer Schildkröte oder einem Kürbis, welche anschließend mit Fell bespannt wurden. Wie heute wurde die Gitarrre schon damals häufig als Begleitinstrument zum Gesang eingesetzt. In Spanien fand die Gitarre in der Mitte des 19. Jahrhunderts ihre endgültige und bis heute bekannte Form. Ihren Siegeszug trat sie vor allem durch die Countrybewegung und den Schlager an. Im 20. Jahrhunderts wurde sie dann auch dank der Entwicklung der E-Gitarre in jeglichen anderen Musikbereichen populär.

Zupfinstrument Zither, Foto: karin p._flickr












