Semperoper © m.schuckart - Fotolia.com
Wer eine Reise nach Dresden machen will, hat die Auswahl zwischen vielen praktischen Kombiangeboten, die ein Hotel, eine Eintrittskarte für die Semperoper und eine Stadtrundfahrt beinhalten. Ein Besuch in der sächsischen Landeshauptstadt lohnt sich nicht nur für Kunst- und Kulturfreunde, doch für diese ganz besonders. Denn Dresden ist ein Zentrum der Kunst, über 30 Museen, Theater und natürlich die Semperoper belegen das eindrucksvoll. Für alle, die auf den Geschmack gekommen sind, gilt: Jetzt nur noch das passende Zimmer über HRS reservieren und die Reise nach Dresden kann beginnen.
Besonders sehenswert in Dresden ist das Opernhaus der Sächsischen Staatsoper Dresden, also die berühmte Semperoper, die als Hof- und Staatsoper von Sachsen bereits eine lange historische Tradition hat. Ihr “Vorgängerbau” war das Opernhaus am Zwinger, das von 1719 bis 1849 bestand, jedoch nur bis 1763 als Oper genutzt wurde. Von 1838 bis 1841 errichtete dann der Baumeister Gottfried Semper ein neues königliches Hoftheater. Die Oper war als eines der schönsten europäischen Theater bekannt und sehr beliebt, wurde dann aber 1869 bei einem Brand vollkommen zerstört. Von 1871 bis 1878 leitete Manfred Semper die Bauarbeiten an dem Folgegebäude am Theaterplatz. Sein Vater, der den neuen Theaterbau entworfen hatte, lebte mittlerweile im Exil, weil er sich an den Maiaufständen beteiligt hatte. Deshalb durfte er viele Jahre lang keinen Fuß auf sächsischen Boden setzen.
Doch auch diese zweite Oper wurde zerstört – bei dem Luftangriff auf Dresden 1945. 1977 wurde mit dem Bau der dritten Oper begonnen, den der Chefarchitekt Wolfgang Hänsch leitete. Am 13. Februar 1985 konnte die Semperoper mit Carl Maria von Webers Oper “Der Freischütz” wiedereröffnet werden.












