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Pianisten-Genie Petrucciani

Das Spiel mit dem modernen Jazz, gespickt mit beeindruckender Virtuosität, Tiefgang und vribrierendem Swing- das zeichnete den Jazz-Pianisten Michel Petrucciani unverkennlich aus. Der Pianist legte eine atmenberaubende, aber doch kurze Karriere hin Lese mehr

Zupfinstrument Zither, Foto: karin p._flickr

Die Zupfinstrumente

Bei den Zupfinstrumenten handelt es sich um eine Kategorie in der Musik. Dieser Kategorie gehören unter anderem die Gitarre, die Zither, die Laute, das Banjo oder die Harfe an. Sie alle unterscheiden Lese mehr

Klassik, Quelle: Paul-Georg Meister  / pixelio.de

Der Echo Klassik 2011

Eine weitere Preisverleihung steht bevor, nämlich der „Echo Klassik 2011“. In zahlreichen Kategorien wie „Sängerin des Jahres“, „Instrumentalist des Jahres“ oder „Ensemble des Jahres“ wird der musikalische Klassik-Kosmos von der Deutschen Phono-Akademie Lese mehr

Traumberuf Popstar, Foto: nick jonas chick_flickr

Berufswunsch: Pop-Musiker

Wer wollte nicht als Teenager ein berühmter Rockstar oder ein gefeiertes Pop-Sternchen werden? Dieser Traum ist bei den meisten natürlich gescheitert und wich einem „anständigen“ Beruf wie Bankkaufmann, Hotelfachfrau oder Kindergärtnerin. Meist Lese mehr

Streichinstrument, Quelle: 	uschi dreiucker  / pixelio.de

Die Streichinstrumente

Streichinstrumente sind wohl jedem bekannt, doch nur wenige wissen, dass es neben der Geige auch noch viele andere Vertreter ihrer Familie gibt. Allgemein werden Streichinstrumente oft im Orchester verwendet, da sie in Lese mehr

Berufswunsch: Pop-Musiker

Wer wollte nicht als Teenager ein berühmter Rockstar oder ein gefeiertes Pop-Sternchen werden? Dieser Traum ist bei den meisten natürlich gescheitert und wich einem „anständigen“ Beruf wie Bankkaufmann, Hotelfachfrau oder Kindergärtnerin. Meist zerschellte der Plan vom Berühmtwerden an den mangelnden Fähigkeiten und selbst wer eine tolle Stimme hat und ein wahrer Künstler auf seinem Instrument ist, der schaffte es nicht auf den Pop-Olymp. Es gehört nämlich mehr dazu, ein wahrer Pop-Musiker zu werden, als nur auf den Tasten eines Keyboards herumzuklimpern oder ein paar Schlager zu trällern.

Um jungen Menschen eine reale Chance zu geben, in das Musikbusiness einzusteigen, gibt es nun vermehrt Studiengänge in der Medienbranche. Diese tragen so klangvolle Namen wie „Popmusikdesign“, „Musikbusiness“ oder „Populäre Musik und Medien“. Es ist erst ein paar Jahre her, dass Popmusik wirklich als wissenschaftliche Disziplin anerkannt wurde. In Liverpool, der Heimatstadt der Beatles, bietet die Hope University sogar einen Studiengang an, der sich nur dem Leben und Wirken der berühmten Pop-Gruppe der 60er-Jahre verschreibt.

England ist Spitzenreiter in Sachen Musikwissenschaften. An nahezu jeder Universität gibt es dort einen Studiengang, der sich der Musik widmet. Deutschland hängt da noch etwas hinterher, kommt aber mit vermehrten Angeboten auch langsam im wahrsten Sinne des Wortes in Schwung.

Das Angebot an Fächern wächst hierzulande stetig, doch das bedeutet nicht zwangsläufig, dass auch jeder eine Chance hat. Zum einen gibt es die Angebote für den Rock- und Pop-Bereich vor allem an privaten Hochschulen, was bedeutet, dass Studierende einen relativ hohen Preis für die Ausbildung zahlen müssen, insofern sie nicht durch ein Stipendium gefördert werden. Zudem sind die Aufnahmebedingungen an solchen Hochschulen extrem knifflig. Nur, wer nachweisen kann, dass er bereits in der Musikbranche Erfahrung gesammelt hat und zudem Talent beim Instrumentenspiel oder Gesang aufweist, hat eine Chance.

Traumberuf Popstar, Foto: nick jonas chick_flickr

Die Streichinstrumente

Streichinstrumente sind wohl jedem bekannt, doch nur wenige wissen, dass es neben der Geige auch noch viele andere Vertreter ihrer Familie gibt. Allgemein werden Streichinstrumente oft im Orchester verwendet, da sie in allen Stimmlagen vorkommen: Von Sopran bis Bass. Im Gegensatz zu einer Gitarre ist das Griffbrett ohne Bünde, das bedeutet, dass die Position der Noten genau antrainiert werden muss. Ein Rechtshändler greift mir der linken Hand die Noten und führt den Bogen mit der rechten Hand über die vier Saiten. Entwickelt wurden die Streichinstrumente im frühen 16. Jahrhundert in Italien.

Was landläufig Geige genannt wird, wird in Fachkreisen als Violine bezeichnet. Sie ist das kleinste Streichinstrument und hat einen unverwechselbaren Klang – jedenfalls, wenn man sein Instrument beherrscht. Eine Nummer größer ist die Bratsche oder auch Viola. Sie ist etwas tiefer als eine Violine gestimmt und klingt ein wenig Wärmer, nicht ganz so spitz. Wieder eine Nummer größer und tiefer ist das Violoncello, dem nachgesagt wird, dass es das Instrument ist, das der menschlichen Stimme am nächsten kommt. Im Gegensatz zur Violine oder Bratsche wird das Violoncello nicht mit dem Arm gehalten und am Kinn abgestützt, sondern zwischen den Beinen gehalten. Der Kontrabass ist der große Bruder der Violoncello und übernimmt in einem Orchester weniger harmonische und mehr rhythmische Aufgaben. Er wird im Stehen gespielt und dabei gegen den Körper gelehnt. Vom Kontrabass abgeleitet ist der heute sehr moderne E-Bass, der anstatt über einen großen Klangkörper über einen Verstärker seine Schwingungen überträgt.

Nicht vergessen werden sollte die Gambe, ein Streichinstrument das heute weniger bekannt ist und im Orchester kaum noch verwendet wird. Im Gegensatz zu Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass hat sie sechs Saiten, ist eher wie eine Gitarre als wie eine Geige gestimmt und hat auch ein Griffbrett mit Bünden. Sie ist also dem Vorläufer der heutigen Gitarre, der Laute, sehr ähnlich, trotzdem aber ein Streichinstrument. Auch sie wird im Sitzen gespielt.

Streichinstrument, Quelle: uschi dreiucker / pixelio.de

Hintergrund: Saiteninstrumente

Der Klassiker Gitarre, Foto: triangel88_flickr

Viele Kinder wünschen sich zum Geburtstag oder zu Weihnachten ein Instrument. Wird der Wunsch erfüllt, so wird meist ein paar Wochen lang fleißig geübt, bis die Motivation nachlässt und Gitarre, Keyboard und Co in einer Ecke des Kinderzimmers verstauben. Deshalb sollten Eltern es sich genau überlegen, ob sie dem musikalischen Wunsch des Sprösslings nachgeben. Instrumente können nämlich ganz schön ins Geld gehen. Um der Musikunlust vorzubeugen, sollte man folgendes beachten: man muss prüfen, ob der Wunsch nach einem Instrument nur eine Laune oder wirklich ein Bedürfnis ist. Lassen Sie Ihren Nachwuchs ruhig ein wenig zappeln. Wenn Ihr Kind auch nach einem halben Jahr noch den Wunsch hat, musikalisch tätig zu werden, dann kann man den Kauf wirklich in Erwägung ziehen. Zudem sollte man mit dem Kind gemeinsam überlegen, welches Instrument das passende ist. Ein zierliches, schmächtiges Mädchen kann beispielsweise mit einem Kontrabass große Probleme bekommen. Auch der Transportaufwand sollte bedacht werden.

Saiteninstrumente sind zwar etwas tückisch beim Erlernen, jedoch klingen sie auch als Solospiel hervorragend. Der Ton entsteht dabei durch die Schwingung der Saiten. Diese werden dann auf den Resonanzkörper des Instrumentes übertragen, weshalb der Klang verstärkt wird. Damit verschiedene Höhen eines Tones erzeugt werden, teilt man die Länge der Saite ab. Dazu ist ein Druck mit dem Finger notwendig. Ihr Kind sollte also über muskulöse Finger verfügen. Die Höhe eines Tones hängt auch von der Beschaffenheit und Länge der Saite ab. Wenn eine Saite sehr dünn und kurz ist, erzeugt sie einen sehr hohen Ton.

Auch ist es von Bedeutung, wie sehr die Saite gespannt ist. Saiteninstrumente wurden schon vor ca. 15.000 Jahren benutzt, damals waren es jedoch viel primitivere Musikbögen als heute.

 

Der Klassikstar David Garrett

Überall sieht man Plakate von ihm hängen, seine Konzerte sind weltweit innerhalb weniger Stunden ausgebucht. Man könnte meinen, es handelt sich um Robbie Williams oder einen anderen Popstar, aber nein: die Rede ist von David Garrett. Der berühmte Geiger füllt die Konzertsäle, und das, obwohl er klassische Stücke spielt.

Was macht den Violinisten so besonders?

Geboren wurde David Garrett im Herbst 1981 in Aachen. Bereits im zarten Alter von 4 Jahren schenkten seine Eltern ihm seine erste Geige – der Beginn einer lebenslangen Verbundenheit. Nur ein Jahr später, David war gerade 5 Jahre alt geworden, nahm er an einem Geiger-Wettbewerb teil. Prompt erzielte er den ersten Preis. Schon damals zeigte sich, dass der Junge mit verblüffender Schnelligkeit und großem Interesse das Spiel auf dem Saiteninstrument erlernte.

David Garrett, Foto: mari smith_flickr

Mit sieben Jahren hatte er erste öffentliche Auftritte. Gelehrt wurde er nun am Konservatorium in Lübeck, wo er flink alle Facetten des Geigenspiels beherrschte und auch seine Lehrer, welche zu den besten Geigern des Landes zählten, in den Schatten stellte. Die polnische, berühmte Geigerin Ida Händel wurde auf den talentierten Jungen aufmerksam und begann, ihn weiter zu formen und mit ihm gemeinsam zu musizieren. In einem Interview meinte sie, dass Garrett der „wohl talentierteste Geiger dieses Jahrhunderts“ werden würde.

Bereits mit 13 Jahren brachte der junge Geiger 2 CDs heraus, welche sich unglaublich schnell verkauften. Sogar vor dem damaligen Bundespräsidenten Weizsäcker gab er ein privates Konzert. David Garrett ist ein Wunderkind des Geigenspiels. Manche behaupten, er habe das absolute Gehör. In seinem ganzen Leben hat Garrett sich nur einer Leidenschaft gewidmet: dem Geigenspiel. Als David 14 wurde, unterzeichnete er bei der bekannten Deutschen Grammophon Gesellschaft einen Vertrag. Selbst, als es schien, als beherrsche David alle Künste des Instrumentenspiels, arbeitete er hart weiter an sich und verfeinerte sein Spiel.

Young Euro Classic 2011 im Konzerthaus Berlin

Wieder einmal waren über 1000 Besucher zu Gast beim „Young Euro Classic“, als dieses im Konzerthaus am Gendarmenmarkt startete. Hunderte von Menschen hatten darauf spekuliert, noch vor den Toren des Konzerthauses eine Karte ergattern zu können. Wem dies gelang, der musste tief in die Tasche greifen, denn die Nachfrage war groß.

Es war das bereits zwölfte „Young Euro Classic“, das in Berlin stattfand. Junge Orchester aus aller Welt fanden sich in der Hauptstadt ein, um die Massen mit ihren Sounds zu begeistern. Das Festival zählt zu den beliebtesten Orchester-Treffen auf der ganzen Welt, es genießt einen unglaublich guten Ruf und wird zu den „Tolerance Festivals“ gezählt. Natürlich gab es zu der Eröffnung unzählige Ansprachen und Festreden. Zu Beginn sprach Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit über die Kraft der Musik, dann gab es noch einen Beitrag von Ulrich Deppendorf, welcher der Chefredakteur des ARD-Hauptstadtstudios ist. Auch Willi Steul, Intendant des Deutschlandsradios, ließ sich vernehmen.

Danach ging es dann endlich zur Sache: die Orchester waren von überall angereist. Als das Festival ins Leben gerufen wurde, spielten zunächst ausschließlich Instrumentalgruppen aus Europa. Inzwischen stießen junge Musiker aus anderen Kontinenten hinzu, beispielsweise aus China, Oman und Südafrika.

Es fanden auch in diesem Jahr wieder 17 Konzerte statt. Insgesamt wirkten rund 1500 junge Musiker und Musikerinnen mit und erfreuten die Zuhörer mit ihren Klängen.

Diese waren etliche an der Zahl: die Veranstalter schätzten die Besucherzahlen auf rund 20.000 Menschen. Dies waren weniger als vor zwei Jahren, als das Festival zehnjähriges Bestehen feierte. Trotzdem sind die Initiatoren zufrieden. Die gespielten Stücke entstammten einer bunten Mischung aus den vielseitigsten Repertoires, jedoch handelte es sich meist um klassische Musik oder um Sounds aus den jeweiligen Heimatländern der Bands.

Das Musik-Studium

Wer sein Instrument liebt und unbedingt einmal Karriere als Musiker machen will, für den gibt es seit einigen Jahren an den Hochschulen und Universitäten Deutschlands einen lukrativen Studiengang. Der Bachelor of Music ist zugeschnitten für alle, die einmal im musischen Bereich tätig werden wollen – ob als Orchestermusiker oder Musikpädagoge. Der Studiengang ist sehr vielseitig ausgelegt, dauert dafür aber auch länger als die meisten Bachelorstudiengänge, nämlich 4 Jahre. Der Bachelor of Musicist grundsätzlich sehr künstlerisch und individuell ausgelegt, was einen großen Unterschied zu einem „klassischen“ Hochschulstudium darstellt.

Wer Musik studiert, der muss sich auf Inhalte einstellen, die sich aus Musiktheorie und Praxis zusammensetzen. Es ist jedoch möglich, durch eine Fachwahl den Schwerpunkt des Studiums zu setzen. Bei der Einschreibung wird dabei vom Lehrpersonal eine individuelle Empfehlung für jeden Studenten ausgesprochen, welche sich nach den Fähigkeiten und dem Berufswunsch des Einzelnen richtet.

Die meisten Studenten studieren mit dem Schwerpunkt Instrumentalmusik, wobei sie sich auf ein oder zwei Instrumente spezialisieren. Dabei wählen sie zusätzlich zwischen den Bereichen Solo-, Kammer- oder Orchestermusik. Nicht jeder Solokünstler fügt sich problemlos in eine Gruppe von Musizierenden ein. Es gibt weitere Angebote, zu denen an deutschen Hochschulen beispielsweise Gesang, Kirchenmusik, Korrepetition, Dirigieren und Komponieren zählen.

Dem Studierenden ist es hierbei möglich, sich für klassisch-orientierte Studienfächer oder modernere Richtungen wie Jazz oder Rock zu entscheiden.

Dabei werden die Studienfächer ständig an die aktuelle Situation auf dem „Musikmarkt“ angepasst und auch neu aufkommende Stilrichtungen mit einbezogen.

Auch im Bereich Tontechnik kann man seinen Bachelor of Music machen. Dieser ist eher technisch angehaucht. Auch Musiklehrer finden mit dem Bachelor of Music eine solide Grundausbildung.

Die individuelle Förderung der Studenten ist dabei Mittelpunkt des Studiums. Deshalb findet oft Einzelunterricht statt. Vorlesungen mit mehreren hundert Studenten sind eher eine Seltenheit.

Robert Schumann Hochschule, Foto: clara-s_flickr

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