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Dietrich Fischer-Dieskau ist einer der bekanntesten Baritone der Welt. Geboren ist er im Jahr 1925 in Berlin, seine musikalische Ausbildung hat in den 1940er Jahren begonnen. Nach dem Krieg hat er an der Berliner Musikhochschule studiert und im Jahr 1947 begann seine Karriere als Sänger, die ihn schnell auf die Bühnen der größten Opernhäuser führen sollte.
Das Deutsche Requiem von Brahms, das er als Ersatz für einen erkrankten Kollegen in Badenweiler spontan und ohne es vorher zu proben zum Besten gab, ließ die Zuhörer verblüfft zurück. Es folgte ein Liederabend in Leipzig und kurze Zeit später wurde er als erster lyrischer Bariton an der Städtischen Oper in Berlin verpflichtet. Schon damals wurde er für sein ausdrucksstarke Interpreration klassischer Lieder geschätzt, Kritker waren sich einig, dass seine einfühlsame und akribische Interpretation von Beethovens und Schuberts Liedern seinesgleichen sucht.. In den 1950er Jahren führten ihn seine Auftritte nach ganz Europa, er erreichte seinen stimmlichen Höhepunkt und trat an bedeutenden Orten wie der Carnegie Hall in New York auf. Die New York Times nannte ihn den besten Liedersänger der Welt, und bis in die 1990er Jahre füllte er die größten Konzerthallen der Welt.
Am meisten Bewunderung erntete er für seine Interpretation von Schuberts Winterreise, und auch der Liederzirkel ‘An eine ferne Geliebte’ von Beethoven gehörte zu seinem gefeierten Repertoire. Bewundert wurde er für seine genaue Artikulation und die gefühlvolle Interpretation der Texte. Nach mehr als 45 Jahren auf den Bühnen dieser Welt stellte Fischer-Dieskau auf der Münchener Silvester-Gala im Jahr 1992 seine aktive Karriere als Sänger ein. Seitdem ist er an der Berliner Universität der Künste als Dozent tätig und arbeitet nebenbei als Dirigent, Buchautor und Rezitator.