Ein Wunderkind war Wolfgang Amadeus Mozart damals freilich. Aus heutiger Sicht würde man ihn jedoch viel mehr als “hochbegabt” bezeichnen. So vollbrachte Wolfgang unglaubliche Sachen, die man damals wahrscheinlich nur glaubte wenn man sie mit den eigenen Augen sah. So war Mozart bereits in der Lage zu komponieren, bevor er seinen eigenen Namen schreiben konnte. So begann er bereits mit drei Jahren das Klavierspielen und überraschte seinen Vater mit seinem Talent. So kam ein Jahr später auch noch das Geigenspiel hinzu, sodass Mozart sich facettenreich ausbilden konnte. Wie sollte es auch anders sein, so hatte Mozart seinen ersten öffentlichen Auftritt bereits mit 5 Jahren. Diesen hatte er an einem fürstlichen Hof. Die Überraschung ist jedoch, dass er nicht wie die meisten etwa glauben ein Instrument spielte, sonder einfach tanzte. Rückblickend kann man wahrscheinlich froh sein, dass dies nicht der Beginn einer großen Tanzkarriere war. So übte Mozart fleißig weiter und konnte mit 9 Jahren bereits seine erste lange Sinfonie selbst komponieren. Außerdem hatte Mozart noch weitere fantastische Talente. So hatte er ein unglaubliches Gehör und Gedächtnis, was ihm dazu verhalf, lange Musikstücke nach nur einmaligem Hören auf dem Klavier nachzuspielen.
Was die Bildung Wolfgangs anging, so übernahm diese sein Vater Leopold. Neben Wolfgang unterrichtete er auch Wolfgangs Schwester Nannerl. Diese hatte ein fast ebenso großes musikalisches Talent wie ihr Bruder, doch hatte sie als Frau keine Aufstiegschancen.
Während seiner Kindheit wird Mozart zweimal schwer krank. Zum einen litt er an der Darmkrankheit Typhus, welche damals meistens tödlich war. Doch er konnte sich davon erholen. Nur ein Jahr später, immer noch geschwächt vom Typhus erkrankte Mozart an Pocken. Diese Krankheit war damals so schlimm, dass die Hälfte aller Erkrankten daran starben. Doch auch diese Krankheit überlebte er, sodass heutige Mediziner von dieser Tat noch erstaunter sind, als von seinem eigentlichen musikalischen Talent.