
Der Klassiker Gitarre, Foto: triangel88_flickr
Viele Kinder wünschen sich zum Geburtstag oder zu Weihnachten ein Instrument. Wird der Wunsch erfüllt, so wird meist ein paar Wochen lang fleißig geübt, bis die Motivation nachlässt und Gitarre, Keyboard und Co in einer Ecke des Kinderzimmers verstauben. Deshalb sollten Eltern es sich genau überlegen, ob sie dem musikalischen Wunsch des Sprösslings nachgeben. Instrumente können nämlich ganz schön ins Geld gehen. Um der Musikunlust vorzubeugen, sollte man folgendes beachten: man muss prüfen, ob der Wunsch nach einem Instrument nur eine Laune oder wirklich ein Bedürfnis ist. Lassen Sie Ihren Nachwuchs ruhig ein wenig zappeln. Wenn Ihr Kind auch nach einem halben Jahr noch den Wunsch hat, musikalisch tätig zu werden, dann kann man den Kauf wirklich in Erwägung ziehen. Zudem sollte man mit dem Kind gemeinsam überlegen, welches Instrument das passende ist. Ein zierliches, schmächtiges Mädchen kann beispielsweise mit einem Kontrabass große Probleme bekommen. Auch der Transportaufwand sollte bedacht werden.
Saiteninstrumente sind zwar etwas tückisch beim Erlernen, jedoch klingen sie auch als Solospiel hervorragend. Der Ton entsteht dabei durch die Schwingung der Saiten. Diese werden dann auf den Resonanzkörper des Instrumentes übertragen, weshalb der Klang verstärkt wird. Damit verschiedene Höhen eines Tones erzeugt werden, teilt man die Länge der Saite ab. Dazu ist ein Druck mit dem Finger notwendig. Ihr Kind sollte also über muskulöse Finger verfügen. Die Höhe eines Tones hängt auch von der Beschaffenheit und Länge der Saite ab. Wenn eine Saite sehr dünn und kurz ist, erzeugt sie einen sehr hohen Ton.
Auch ist es von Bedeutung, wie sehr die Saite gespannt ist. Saiteninstrumente wurden schon vor ca. 15.000 Jahren benutzt, damals waren es jedoch viel primitivere Musikbögen als heute.