Überall sieht man Plakate von ihm hängen, seine Konzerte sind weltweit innerhalb weniger Stunden ausgebucht. Man könnte meinen, es handelt sich um Robbie Williams oder einen anderen Popstar, aber nein: die Rede ist von David Garrett. Der berühmte Geiger füllt die Konzertsäle, und das, obwohl er klassische Stücke spielt.
Was macht den Violinisten so besonders?
Geboren wurde David Garrett im Herbst 1981 in Aachen. Bereits im zarten Alter von 4 Jahren schenkten seine Eltern ihm seine erste Geige – der Beginn einer lebenslangen Verbundenheit. Nur ein Jahr später, David war gerade 5 Jahre alt geworden, nahm er an einem Geiger-Wettbewerb teil. Prompt erzielte er den ersten Preis. Schon damals zeigte sich, dass der Junge mit verblüffender Schnelligkeit und großem Interesse das Spiel auf dem Saiteninstrument erlernte.

David Garrett, Foto: mari smith_flickr
Mit sieben Jahren hatte er erste öffentliche Auftritte. Gelehrt wurde er nun am Konservatorium in Lübeck, wo er flink alle Facetten des Geigenspiels beherrschte und auch seine Lehrer, welche zu den besten Geigern des Landes zählten, in den Schatten stellte. Die polnische, berühmte Geigerin Ida Händel wurde auf den talentierten Jungen aufmerksam und begann, ihn weiter zu formen und mit ihm gemeinsam zu musizieren. In einem Interview meinte sie, dass Garrett der „wohl talentierteste Geiger dieses Jahrhunderts“ werden würde.
Bereits mit 13 Jahren brachte der junge Geiger 2 CDs heraus, welche sich unglaublich schnell verkauften. Sogar vor dem damaligen Bundespräsidenten Weizsäcker gab er ein privates Konzert. David Garrett ist ein Wunderkind des Geigenspiels. Manche behaupten, er habe das absolute Gehör. In seinem ganzen Leben hat Garrett sich nur einer Leidenschaft gewidmet: dem Geigenspiel. Als David 14 wurde, unterzeichnete er bei der bekannten Deutschen Grammophon Gesellschaft einen Vertrag. Selbst, als es schien, als beherrsche David alle Künste des Instrumentenspiels, arbeitete er hart weiter an sich und verfeinerte sein Spiel.